Repair-Cafe im Ringelbach?

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WIGWAM
Repair-Cafe im Ringelbach?

Wir suchen technisch und handwerklich begabte Menschen, die in ihrer Freizeit ehrenamtlich Andere beim Reparieren ihrer defekten Gebrauchsgegenstände - z.B. Wasserkocher, altes Radio, Bügeleisen etc. - unterstützen. Uns fasziniert der Gedanke, dass nicht Alles, was kaputt geht, weggeworfen werden muss. Wir sind BewohnerInnen im WIGWAM Gemeinschaftswohnhaus in der Hans-Reyhing-Str. 67 und können für ein mögliches Repair-Cafe Räume anbieten. Selber verfügen wir über "textile Kompetenz" - einige von uns können hervorragend Nähen und wollen dieses Talent ebenfalls Anderen zur Verfügung stellen. Ein erstes Kennlernen bieten wir am Samstag, den 28. 5., von 16.30 - 18.00 Uhr an. Da werden wir uns dann auch über die Bedingungen eines Repair-Cafe-Betriebes austauschen. Wer sich schon vorab melden will, kann dies unter Telefon 2095010 bei Ulrike Droll tun.

hmezger
Hoffnungsvolle Zustimmung

Die Idee, in unserem Viertel ein Reparaturcafé in Gang zu bringen, finde ich großartig! Leider habe ich selber vorerst noch nicht die Zeit, mich daran aktiv zu beteiligen. Ich würde mir aber sehr wünschen, dass sich werkzeug-erfahrene Frauen und Männer bereit finden, ihre Kenntnisse da einzubringen.
Hermann Mezger

bardiir
Ich finde die Idee

Ich finde die Idee interessant, könnte mich glaube ich durchaus einbringen was Computer, Elektrik und ähnliches angeht, außerdem kann ich kleinere Ersatzteile günstig herstellen dank 3D Drucker.

hmezger
Echt jetzt?

Ist das mit dem 3-D-Drucker denn eine ernst zu nehmende Technik? Bisher bin ich davon ausgegangen, daß es sich dabei nur um eine Spielerei handelt, mit der man Pappnasen o.ä. herstellen kann. Aber eine Flügelmutter mit Linksgewinde, die dann auch belastbar ist, stelle ich mir doch eher schwierig vor...

Unabhängig davon halte ich den Gedanken, in einem Reparaturcafe auch Computerprobleme anzugehen, für große Klasse.
Nach meiner Erfahrung ist die Welt voll von Menschen, die Streit mit ihrem Betriebssystem haben oder bei denen der Drucker nicht mehr geht. Erst vorgestern erfuhr ich von einer knapp 80-jährigen Verwandten, der jemand für ihren Laptop Windows 10 empfohlen und installiert hat. Die Installation durch einen Nachbarn klappte zwar nach einigen Stunden, doch dann ging das Internet nicht mehr. Die Frau braucht das Internet aber für den Austausch mit ihren Kindern in China und Bayern. Und wie sich herausstellte, war der Rechner eine technische Sonderausgabe des Herstellers, die leider hardware-mäßig mit dem modernen Betriebssystem nicht zurechtkam. So hat es dann nochmal einen Nachmittag gedauert, bis das schöne neue Windows 10 wieder von der Festplatte gekratzt und das alte Betriebssystem wieder installiert werden konnte. Immerhin kann sie mit Kindern und Enkeln jetzt wieder skypen.

Also so eine Frickelstube im Reparaturcafe stelle ich mir großartig vor, im Interesse aller Ringelbachianer/innen mit Computerschmerzen.

Hermann Mezger

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